Wenn ich groß bin – Teil 1

Ausgerechnet die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, die Kinder, leiden momentan überdurchschnittlich – an größtenteils sinnfreien Verordnungen, an einer fehlenden Lobby und perfider Weise ganz besonders unter institutionellem vorauseilendem Gehorsam. Wenn bei Tieren längst der Tierschutz wegen „nicht artgerechter Haltung“ auf die Barrikaden steigt, herrscht in Schulen zur Zeit duckmäuserisches Schweigen und eine kranke Mischung aus irrationalem Alarmismus und politisch motivierter Indoktrination. Durchgesetzt wird das ganze in einer seltsamen Selbstverständlichkeit, inklusive Ausgrenzung, Bestrafung, Bespitzelung und gefördertem Denunziantentum. Ohne auch nur ansatzweise nach Wegen aus der „Alternativlosigkeit“ zu suchen, wird hier eine menschenfeindliche „Neue Normalität“ etabliert, ohne jeden Schimmer von Hoffnung auf eine wirkliche und gesunde Normalität am Horizont.

Was löst es in einem Kind aus, von einem bayrischen Ministerpräsidenten zu hören: „Wenn du dich nicht an die Regeln hältst, können deine Eltern und Großeltern sterben…“? Selbst wenn die Aussage prinzipiell der Wahrheit entsprechen würde (was, wie wir alle wissen, nicht der Fall ist), dürfte niemand jemals auf diese Weise zu Kindern sprechen.

Welche Art von Mensch möchte unsere nicht mehr zu kritisierende, sogenannte „Elite“ heran züchten? Ganz gewiss keine selbstbewussten, selbstständig denkenden und freien Menschen. Soviel steht fest.
Ich hoffe, die Kampagne:„Wenn ich groß bin“ provoziert zum Nachdenken und Hinterfragen.

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